8. Dezember 2021

Wolfsburg mit Endspiel gegen Chelsea –Turin so gut wie im Viertelfinale

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg wahrten ihre Chance auf den Viertelfinaleinzug in der Champions League. Am 5. Spieltag gewann der Bundesliga-Spitzenreiter bei Servette Genf 3:0 (1:0). Da aber Juventus Turin im Abendspiel ein 0:0 bei Chelsea erreichte, benötigen die Wölfinnen im letzten Gruppenspiel gegen Chelsea einen Sieg mit zwei Toren Differenz, um sicher weiterzukommen. Dass Turin im Heimspiel gegen Genf patzt, ist unwahrscheinlich, gelingt Juve der erwartete Sieg, sind die Italienerinnen sicher im Viertelfinale – auch wenn alle drei Teams auf elf Punkte am Ende kommen. Es zählen dann in erster Linie die direkten Vergleiche.

Ungeachtet dessen freut sich Torschützin Tabea Wassmuth auf das Endspiel kommenden Donnerstag gegen den Vorjahresfinalisten in der Champions League: „Als Fußballerin gibt es nichts Schöneres als Spiele wie dieses. Jeder wird mehr als 100 Prozent geben, um es möglich zu machen. Wir haben es selbst in der Hand. Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen können. Im Fußball ist alles möglich.“

Ein Eigentor der Servette-Torhüterin Ines Pereira (21.) brachte den VfL vor 3249 Zuschauern in der ersten Hälfte auf Kurs. Der zweimalige Titelträger machte allerdings viel zu wenig aus seiner Überlegenheit, Jill Roord (84.) und Tabea Waßmuth (90.+3) erhöhten erst spät. Zuvor war Kapitänin Svenja Huth (59.) nach einem Foulspiel verletzt ausgewechselt worden.

Ohne Torfrau Almuth Schult war der VfL Wolfsburg nach Genf geflogen. Die Nationaltorhüterin hatte Kontakt mit einer möglicherweise mit Corona infizierten Person, so dass der VfL kein Risiko eingehen wollte. Im Tor stand Lisa Weiß, als dritte Torfrau war Melanie Wagner mit dabei.

In der Gruppe B qualifizierten sich Paris St. Germain (6:0 in Kharkiv) und Real Madrid (3:0 in Breidablik) bereits vorzeitig für das Achtelfinale.

mit Material von SID

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