6. Oktober 2021

Tabea Kemme: „Musste früh selbstständig werden“

„Das, was mich erfolgreich gemacht hat“, erzählt die 29-jährige Olympiasiegerin von Rio de Janeiro großen FiDo-Interview „Elf Fragen“ über ihren Wechsel ins Sportinternat nach Potsdam, „war, mich multisportiv zu betätigen und nicht zu früh auf den Fußball zu spezialisieren. Es war auch gut für die Spieldynamik, die meinen Spielstil ausgemacht hat, dass ich breit aufgestellt bin. Von der Persönlichkeit her habe ich früh selbstständig werden müssen, bin von Hause aus auch so erzogen worden. Ich hatte mit meinen Geschwistern meine Pflichten auf dem Hof. Jeder wusste um seine Position, hatte seine Aufgaben. Das Internatsleben war von morgens 6.30 Uhr bis abends 20.30 ganz klar durchstrukturiert, was Fußball und Schule anging – aber dann die Freizeit auch noch unterzubekommen und sich selbst zu organisieren. Es war eine wertvolle Erfahrung, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich jetzt bin. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit.“

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