6. Oktober 2021

Remis bei Chelsea – aber VfL gab Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand

Der VfL Wolfsburg kam am Mittwochabend beim Vorjahresfinalisten FC Chelsea in der Gruppe A der UEFA Women’s Champions League zu einem sehr respektablen 3:3 (2:1), gab dabei aber eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung aus der Hand. Der Ausgleichstreffer fiel erst in der Nachspielzeit durch Pernille Harder (90.+2). In der vergangenen Saison war Wolfsburg nach zwei Niederlagen gegen Chelsea im Viertelfinale ausgeschieden.

Samantha Kerr belohnte die starke Druckperiode der Engländerinnen zum Auftakt nach zwölf Minuten mit der verdienten Führung. Chelsea brachte sich dann aber selbst aus dem Konzept. Nach 18 Minuten waren sich Keeperin Katrin Berger und Magdalena Eriksson auf der linken Seite nicht einig, was Tabea Waßmuth zum Solo nutzte und aus spitzem Winkel vollendete. Auch beim Führungstreffer der Wölfinnen in der 37. Minute assistieren die Gastgeberinnen. Berger spielte statt nach außen zentral Melanie Leupolz an, die – von Lea Oberdorf unter Druck gesetzt – den Ball verlor. Der kam zu Jill Rood, die mit flachem Schuss ins linke Eck vollendete.

Nach Wiederanpfiff führte der dritte Patzer, diesmal von Jessica Carter auf der rechten Abwehrseite zum 1:3 durch Waßmuth (48.). Nach dem Anschluss durch Bethany England (51.) stemmte sich der VfL gegen den Druck Chelseas. Lange Zeit erfolgreich, doch dann rutschte Dominique Janssen der Ball im Strafraum durch und die hinter ihr stehende frühere Wolfsburgerin Pernille Harder (90.+2) schlug in der Nachspielzeit zu.

Bereits am Dienstag hatte die TSG Hoffenheim mit einem 5:0 (1:0) gegen den dänischen Meister HB Køge einen idealen Einstand in der Königsklasse gefeiert und führt die Tabelle vor Barcelona, das Arsenal 4:1 besiegte, an. Der deutsche Meister Bayern München kam derweil in der Gruppe D nur zu einem 0:0 bei Benfica Lissabon. Hier führt Olympique Lyon, das den BK Häcken mit 3:0 schlug.

SID/miho


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