5. Februar 2022

#DieLiga, Sonntag 16:00 – Meister plagen Corona und Verletzungen

Bundesliga-Vorschau – Der Sonntag, 16.00 Uhr

München: Ohne Hegering und Simon, Gwinns Einsatz offen

Mit einigen Personalproblemen geht der deutsche Meister ins erste Spiel des neuen Jahres. Die Münchnerinnen sind sowohl von Corona als auch von Verletzungen betroffen. Gegen den SC Sand fehlen unter anderem die Nationalspielerinnen Marina Hegering und Carolin Simon, bei Giulia Gwinn hofft Trainer Jens Scheuer nach zehntägiger Quarantäne noch auf einen Teileinsatz. Innenverteidigerin Marina Hegering bleibt vom Pech verfolgt.

Wegen eines leichten Knorpelschadens im Knie wird sie bis mindestens Anfang März ausfallen. Im Tor kommt Janina Leitzig wie bereits vor der Winterpause für die langzeitverletzte Laura Benkarth zum Einsatz, noch nicht wieder zur Verfügung stehen Sydney Lohmann und Ivana Rudelic.Mit Blick auf den spannenden Titelkampf gab Trainer Jens Scheuer die Maxime vor: „Wir sollten alle Spiele gewinnen, dann werden wir deutscher Meister. Wir wollen weiter die Mannschaft sein, die die meisten Tore erzielt.“

Ohne Adrijana Mori muss Carl Zeiss Jena künftig auskommen. Foto: Hannes Seifert

Sand: Durch drei Neue breiter aufgestellt – Esson im Tor

Mit drei neuen Spielerinnen geht der SC Sand in das scheinbar aussichtslose Unterfangen Klassenerhalt. Trainer Alexander Fischinger möchte sich aber beileibe noch nicht geschlagen geben. „Ich bin bis in die Haarspitzen motiviert und werde um den Klassenerhalt kämpfen, bis zur letzten Sekunde“, sagte er. Er sieht sein Team derzeit auf sehr hohem Niveau, vor allem was die Fitness angeht. „Außerdem sind wir durch die Neuzugänge breiter aufgestellt, so dass ich auf jeder Position bedenkenlos wechseln kann. Unsere Bank ist enorm stark, hier gibt es keinen Leistungsabfall.“ In München kann sich erstmals zeigen, wie wertvoll die Neuzugänge – die schottische Stürmerin Kathleen McGovern (19), die israelische Verteidigerin Shai Perl (24) und die neuseeländische Torfrau Victoria Esson (30) – sein werden.


Jena: Nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Pochert?

Macht Carl Zeiss seiner Trainerin Anne Pochert ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk? Sie wird am Freitag 36 Jahre alt. Und sie gibt sich trotz der höchst prekären Lage im Abstiegskampf noch kämpferisch. „Wir wollen weiterhin in jedem Spiel alles geben und um den möglichen Klassenerhalt kämpfen“, sagte Pochert. Bis auf kleinere Blessuren und die langzeitverletzten Akteurinnen wie Abwehrspielerin Annalena Breitenbach und Kapitänin Anja Heuschkel kann Pochert personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nach einem Kreuzbandriss vor Beginn der Spielzeit 2020/2021 kehrte vor Weihnachten auch Tina Kremlitschka wieder ins Mannschaftstraining zurück und feierte in den Testspielen ihr Debüt nach rund anderthalb Jahren Pause. Nicht mehr zur Verfügung stehen wird Adrijana Mori, im Sommer ausgeliehen von Jenas kommendem Gegner aus Potsdam. Die slowenische Nationalspielerin verlässt die Thüringerinnen nach einem halben Jahr, für den FCC stand die 21-Jährige achtmal in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und dreimal im DFB-Pokal (ein Tor) auf dem Feld.

Potsdam: Neuzugang Irena Kuznezov vor dem Debüt?

Das 0:3 gegen Wolfsburg war natürlich gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Sofian Chahed. „Nach dem missglückten Auftakt wollen wir an die gute Wintervorbereitung anknüpfen und werden es besser als am letzten Wochenende machen. Jena ist ein Team, was mit dem Kopf zur Wand steht und nichts zu verlieren hat. Wir müssen ab der ersten Sekunde hellwach sein und ihnen unser Spiel aufdrücken“, sagte er. Vielleicht gibt ja Verteidigerin Irena Kuznezov (19) vom israelischen Erstligisten Ramat Ha Sharon ihr Debüt. Im Oktober war die Nationalspielerin Israels im Spiel gegen Deutschland dabei. „Ich mag den deutschen Fußball. Ich habe sehr viel Gutes über Turbine Potsdam gehört und glaube, dass ich mich hier in den nächsten Jahren gut entwickeln kann. Mein Ziel ist es, mit Turbine möglichst viele Erfolge zu feiern“, sagte Irena Kuznezov.

Michael Rappe


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