5. März 2022

#DieLiga – Sonntag 13.00 Uhr: Um den Cup der guten Hoffnung in Jena

Aktueller Spieltag 1. Bundesliga

Wolfsburg: Popp wieder fit, Blässe im Sommer weg

Sie ist wieder einsatzfähig. Zehn Monate Leidenszeit sind zu Ende, am Sonntag gegen den SC Freiburg könnte Kapitänin Alexandra Popp endlich wieder spielen. Trainer Tommy Stroot ist sicherlich heilfroh, wenn er wieder auf sie zurückgreifen kann. Angesichts der Belastungen im März mit sieben Spielen war der Trainer froh, dass beim 7:0-Pokalsieg gegen Sand Kräfte geschont werden konnten. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Lena Oberdorf. Darüber hinaus sind außer den Langzeitverletzten Pia-Sophie Wolter und Ewa Pajor sowie Shanice van de Sanden alle einsatzfähig. „Für unsere zurückkehrenden Spielerinnen ist es wichtig, einen Rhythmus aufzubauen. Das gilt sowohl für die Langzeitverletzten als auch für die Corona-Ausfälle“, sagte Tommy Stroot. Am Donnerstag gab der VfL bekannt, dass Anna Blässe den Verein nach 15 Jahren verlassen wird. „Es ist einfach unglaublich, was sich in den 15 Jahren alles getan hat und welche Entwicklung der Frauenfußball beim VfL genommen hat“, sagte Blässe. „Ich hoffe sehr, dass wir im Sommer mit unseren Fans nicht nur meinen Abschied, sondern auch den einen oder anderen Titel feiern können.“ Der Sportliche Leiter Ralf Kellermann würdigte Blässe als „eine der prägenden Persönlichkeiten des Wolfsburger Frauenfußballs.“

Freiburg: Pflichtspiel nach drei Wochen Pause

Drei Wochen waren die Freiburgerinnen ohne Pflichtspiel. „Wir haben intensiv trainiert“, berichtete Trainer Daniel Kraus. Ein Testspiel gegen Hoffenheim ging 3:6 verloren. „Wir freuen uns nun auf eine Topmannschaft, die um den Titel spielen will. Wir müssen kompakt stehen und aufmerksam sein“, so Kraus. Dass sein Team bei Spitzenklubs gewinnen kann, hat es mit dem 2:1 in Frankfurt bewiesen. Lina Bürger Jobina Lahr und Alina Bantle (alle Knieverletzung) sowie Kim Fellhauer (Erkältung) und Victoria Ezebinyuo (positiver Corona-Test) fallen aus.

Ereleta Memeti (Mitte) und der SC Freiburg erreichten im Hinspiel gegen Wolfsburg ein 2:2. Foto: SCF

Jena: Heimsieg notwendig im „Abstiegsgipfel“

Nach dem Sieg in Bremen war das Selbstvertrauen der Jenaerinnen gestiegen. Das Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München soll dies trotz des desaströsen 1:9 nicht geschmälert haben. Auch Gegner Sand kassierte in Wolfsburg eine 0:7-Schlappe. Mit einem Heimsieg im „Abstiegsgipfel“ gegen den SC Sand möchten die Carl-Zeiss-Frauen näher an Werder Bremen heranrücken. Ob dabei Julia Arnold und Denise Landmann nach überstandener Corona-Infektion wieder einsatzfähig sind, ist noch offen. Zum Wiedersehen kommt es mit Leonie Kreil. Die Stürmerin schnürte zwischen 2018 und 2020 die Fußballschuhe für den FF USV Jena und spielt seitdem für Sand. Sylvia Arnold, Zwillingsschwester von Jenas Julia und bis 2012 beim FF USV aktiv, spielt ebenfalls beim SC Sand. Nach ihrem ersten Karriereende im Sommer 2019 kehrte die Stürmerin in der Hinrunde wieder auf den Rasen zurück, um ihr Team im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen.

Jenas Svenja Paulsen beim Hinspiel in Sand. Foto: Hannes Seifert

Sand: Nur ein Sieg zählt im „Endspiel“

Nur ein Sieg zählt für den SC Sand, wenn es am Sonntag nach Jena geht. Das Ziel Klassenerhalt wäre sonst utopisch. Trainer Alexander Fischinger steht für dieses „Endspiel“ fast der gesamte Kader zur Verfügung. Lediglich Kathleen McGovern befindet sich nach wie vor im Aufbautraining, Shai Perl blieb aufgrund einer Sprunggelenksverletzung zu Hause – Torhüterin Jasmin Pal fällt aufgrund ihres Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus. Dafür dürfte die am Mittwoch noch leicht angeschlagene Keeperin Sarah Dübel am Sonntag wieder einsatzbereit sein. „Trainer und Spielerinnen werden die Woche über alles dafür tun, dass wir dieses Endspiel am Sonntag gewinnen“, so die Hoffnung des sportlichen Leiters Sascha Reiß.


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Paket 1 mit Rio de Janeiro – Silvia Neid, Anne Pochert, Daniel Kraus, Alexandra Popp, Johanna Elsig, Lea Schüller, Jana Feldkamp, Tanja Pawollek, Peggy Kuznik, Michaela Brandenburg, Nastassja Lein und Anna Gasper.

Paket 2 mit Tabea Kemme, Tommy Stroot, Julia Simic, Dzsenifer Marozsán, Cindy König, Jana Rippberger, Tabea Waßmuth, Nicole Billa, Gia Corley, Julia Arnold, Rebecca Knaak und Isabel Kerschowski.

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