18. März 2022

#DieLiga 17.ST – Der Freitag: Die Duelle der Top-Teams beginnen mit Bayern gegen Eintracht

Spannung im Titelkampf, Spannung im Kampf um Platz drei und nun auch wieder Spannung im Abstiegskampf: Die Frauen-Bundesliga biegt mit den letzten sechs Spieltagen in den Schlussspurt ein und ist dabei interessant wie selten zuvor. Vier der fünf Topteams treffen an diesem 17. Spieltag aufeinander. Den Auftakt macht am Freitagabend (19.15 Uhr) die Partie Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Am Samstag um 14 Uhr folgt VfL Wolfsburg gegen die TSG Hoffenheim. In den beiden 13-Uhr-Spielen am Sonntag erwarten Turbine Potsdam den SC Sand und Bayer Leverkusen den SC Freiburg. Um 16 Uhr folgen SGS Essen gegen Werder Bremen und Carl Zeiss Jena gegen den 1. FC Köln

Michael Rappe


Leonie Köster bleibt bis 2024 bei der Eintracht. Rechts Sportdirektor Siegfried Dietrich, links Trainer Niko Arnautis.

München: Für Berensteyn kommt ein Einsatz zu früh

Mit dem Wolfsburger Sieg in Sand am Mittwoch ist Titelverteidiger Bayern München wieder auf Platz zwei abgerutscht. Nun geht es gegen den aufstrebenden Dritten Eintracht Frankfurt. Im Hinspiel hieß es 2:3, im DFB-Pokal gab es gegen die Hessinnen einen 4:2-Erfolg. „Wir haben gezeigt, wie Frankfurt zu knacken ist. Die Dominanz über das gesamte Spiel wird das Wichtigste sein“, sagte Mittelfeldspielerin Linda Dallmann. Trainer Jens Scheuer hat die positive Entwicklung bei Frankfurt beobachtet. „Über die drei, vier letzten Jahre hat die Eintracht einen verdammt guten Kader, der ebenfalls über viele deutsche Nationalspielerinnen verfügt. Es ist einfach eine super Mannschaft, die eine gewisse Konstanz in der Saison gefunden hat.“ Personell muss Scheuer weiterhin auf Laura Benkarth, Ivana Rudelic und Marina Hegering verzichten. Bei Hegering fiel ein PCR-Test im Laufe der Woche positiv aus. Ebenfalls aufgrund einer früheren Covid-Infektion ist Torhüterin Maria Luisa Grohs aktuell nicht einsatzbereit. Lineth Beerensteyn konnte die Quarantäne nach ihrer Corona-Infektion vergangene Woche wieder verlassen, für einen Einsatz am Freitag wäre es noch zu früh.


Frankfurt: „Weitere kleine Überraschung schaffen“

Mit dem 1:0 gegen Essen hat Frankfurt den dritten Platz übernommen und möchte ihn nicht mehr hergeben. „Genau davon haben wir im Sommer geträumt. Wenn man jetzt so nah dran ist, will man natürlich auch so lange wie möglich oben mitspielen und den Platz verteidigen“, sagte Trainer Niko Arnautis. „Wir haben in beiden Spielen gegen Bayern gezeigt, dass wir gegen eine solche Spitzenmannschaft eine absolute Topleistung abrufen können. Die werden wir aber auch am Freitag benötigen, um eine weitere kleine Überraschung zu schaffen“, so der Frankfurter Trainer. Das Team solle Eintracht Frankfurt verkörpern, mutigen und aggressiven Fußball spielen und über die Schmerzgrenze hinausgehen. Wir gehen mit großer Motivation und Freude ins Spiel und glauben an uns und unsere Stärken.“
Mit Verteidigerin Leonie Köster und Torhüterin Cara Bösl haben zwei weitere Spielerinnen ihre Verträge bis 2024 verlängert.


Michael Rappe

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