10. Oktober 2021

#DieLiga 16 Uhr – Frankfurt bleibt vorn dran, Köln schlägt sich achtbar in Wolfsburg

Mit einem 2:0-Erfolg in Essen blieb Eintracht Frankfurt an der Tabellenspitze dran, für Essen war es die erste Heimniederlage der Saison. Laura Freigang hatte Frankfurt in der 41. Minute in Führung gebracht, Lena Ostermeier unterlief in der 78. Minute ein Eigentor.

Achtbar schlug sich der 1. FC Köln in Wolfsburg bei der 0:3-Niederlage. Mit dem Sieg bleibt der VfL erster Verfolger von Spitzenreiter und Titelverteidiger Bayern. Die Tore schossen Shanice van de Sanden (36.), Jill Roord (72.) und Svenja Huth (85.).

1.Bundesliga, 5. Spieltag

Freitag




19:15 UhrBayer LeverkusenSC Sand
2:0
Samstag




17:55 UhrBayern MünchenTSG Hoffenheim
3:1
Sonntag




13:00 UhrTurbine PotsdamWerder Bremen
5:0
13:00 UhrFC Carl Zeiss JenaSC Freiburg
1:5
16:00 UhrSGS EssenEintracht Frankfurt
0:2
16:00 UhrVfL Wolfsburg1. FC Köln
3:0

Tabelle

Pl.VereinSpGUVToreDiff.Pkt.
1Bayern München 550024:12315
2VfL Wolfsburg541012:21013
3Bayer Leverkusen540111:2912
4Eintracht Frankfurt540110:3712
5TSG Hoffenheim53117:6110
6Turbine Potsdam 530213:769
7SGS Essen51225:7-25
8SC Freiburg51138:10-2
9Carl Zeiss Jena50232:14-122
10SC Sand50141:11-101
111. FC Köln50142:16-141
12Werder Bremen50141:19-181

Vorberichte

Essen – Frankfurt, 16.00 Uhr

Nach der ersten Saisonniederlage in Potsdam möchte die SGS zu Hause weiterhin ungeschlagen bleiben. Nachdem die Essenerinnen in den ersten beiden Heimspielen jeweils die Punkte gegen starke Gegner teilten, wird man dieses Mal wieder alles daran setzen, gegen Frankfurt die drei Punkte zu behalten.

SGS-Trainer Markus Högner: „Frankfurt hat eine sehr starke Mannschaft, die auch in meinen Augen in Hoffenheim in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft war. Sie haben eine extrem starke Offensive und somit müssen wir, wie gegen Hoffenheim oder Potsdam, über 90 Minuten voll konzentriert sein. Durch unseren Teamspirit und unsere Laufbereitschaft wollen wir dann punkten.“

Stina Johannes und Felicitas Fee Kockmann befindet sich wieder im Training, sind aber beide für das Wochenende noch nicht einsatzbereit. Zudem wird Katharina Piljić weiterhin ausfallen. Laureta Elmazi ist im Training und könnte für das Spiel gegen Frankfurt eine Option sein. Estelle Laurier ist wieder fit und kehrt somit zum Team zurück. Außerdem wird Elisa Senß nach ihrer Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Hoffenheim zurückkehren.

Die gute Leistung der Frankfurterinnen beim Spitzenspiel in Hoffenheim hat trotz der 1:2-Niederlage Mut gemacht. Eintracht-Trainer Niko Arnautis: „Die Essenerinnen haben in den ersten Spielen gezeigt, dass sie eine sehr konkurrenzfähige Mannschaft haben und die eigenen Stärken gegen gute Gegner unter Beweis gestellt. Gerade bei Standards und Kontern sind sie gefährlich, spielen sehr kompakt und haben auf den Außen schnelle, laufstarke Spielerinnen. Die SGS hat eine junge Truppe mit Spielerinnen, die teilweise aber schon seit mehreren Jahren zusammenspielen und sich gut entwickelt haben.“ Mit zehn Kaderspielerinnen, die maximal das 18. Lebensjahr erreicht haben, gehört das Team aus dem Ruhrgebiet zu den jüngsten Mannschaften der höchsten Spielklasse.

Im Vorjahr gelangen den Frankfurterinnen zwei 3:1-Siege gegen Essen. „Wir wissen, was wir zu tun haben. Wir dürfen auf keinen Fall nachlassen und müssen aus den letzten Partien das Selbstvertrauen mitnehmen, um den Essenerinnen mit unseren Qualitäten wehzutun“, erklärt Trainer Niko Arnautis, der bis auf die Langzeitverletzten Tanja Pawollek, Géraldine Reuteler und Lea Schneider personell aus den Vollen schöpfen kann. Auch Virginia Kirchberger, die in der aktuellen Trainingswoche aufgrund von muskulären Problemen etwas kürzertreten muss, wird voraussichtlich zur Verfügung stehen. Die vor dieser Saison aus Essen an den Main gewechselte Nicole Anyomi nimmt wieder am Mannschaftstraining teil.

Wolfsburg – Köln, 16.00 Uhr

Beim letzten Aufeinandertreffen in der Saison 2019/2020 gewann Wolfsburg mit 4:0, dem Aufsteiger 1. FC Köln droht also nach dem 0:6 gegen Bayern eine weitere hohe Niederlage und die „rote“ Laterne von den Bremerinnen (Tordifferenz -11 zu -13). Doch nach dem schweren Auftaktprogramm inklusive Wolsburg-Reise beginnt der Kampf um den Klassenerhalt für die Kölnerinnen erst so richtig. Das Team will beim vierten Aufstieg unbedingt erstmals die Klasse halten. Mit Trainer Sascha Glass kehrt ein früherer VfL-Nachwuchscoach an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Für Wolfsburg kommt es zwischen den Champions-League-Partien in London (3:3 bei Chelsea) und am Dienstag gegen Servette Genf (Spielbeginn 18.45 Uhr) auf die richtige Rotation im Team an, um Spitzenreiter FC Bayern München auf den Fersen zu bleiben. Katarzyna Kiedrzynek muss nach neuen MRT-Untersuchungen operiert werden, Trainer Tommy Stroot will ein Comeback noch in diesem Jahr aber nicht ausschließen. Dagegen steht Rebecka Blomqvist, die in London aus taktischen Gründen pausierte, wieder im Kader.


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