26. März 2022

#DeLiga – Der Samstag: Aller guten Dinge sind drei gegen die Spitzenteams

Eintracht Frankfurt: Zu Hause eine Macht

Zu Hause ist die Eintracht eine Macht – zumindest gegen die Spitzenteams. 3:3 gegen Potsdam, 3:2 gegen Bayern, 3:2 gegen Hoffenheim. Nun wollen die Adler-Frauen am Samstag (13 Uhr, live bei Magenta Sport, sportschau.de und hessenschau.de) auch gegen Tabellenführer Wolfsburg etwas holen. „Bisher waren wir in jedem Topspiel voll da. Wir haben eine unheimliche Reife in solchen Spielen gezeigt und sind an unser Maximum gegangen“, sagt Trainer Niko Arnautis.

Im Pokalfinale 2021 waren Sara Doorsoun (rechts) und Lara Prasnikar noch Konkurrentinnen, jetzt geht es gemeinsam mit Frankfurt gegen die Wölfinnen. Foto: Imago/Revierfoto

Sara Doorsoun, im Winter vom VfL zur Eintracht gewechselt, sagte zur Samstagspartie: „Wolfsburg hat eine Mannschaft mit extrem hoher Qualität, kann jederzeit von der Bank aus nachlegen, hat ein sehr gutes Umschaltspiel und ist physisch stark.“ Zum 2:4 bei den Bayern-Frauen meinte sie rückblickend: „Uns hat gegen Bayern in der zweiten Halbzeit ein bisschen der Mut gefehlt. Gegen Wolfsburg müssen wir in jeder Situation konzentriert und konsequent sein, giftig in die Zweikämpfe gehen und an unsere Stärken glauben. Dann können wir es Wolfsburg sehr schwer machen, hier Punkte zu holen.“

Neben den Langzeitverletzten fallen auch Janina Hechler und Anna Aehling (Sehnenreizung) aus.

VfL Wolfsburg: Von London an den Main

In der vierten Minute der Nachspielzeit konnte Wolfsburg im Hinspiel mit 3:2 triumphieren, nachdem der VfL schon nach 20 Minuten 0:2 zurücklag. Dominique Janssen erzielte den umjubelten Siegtreffer. Nun geht es zum Rückspiel ins Brentano-Bad. Direkt von London reisten die Wolfsburgerinnen in die Mainmetropole. Mit Blick auf die kostbare Regenerationszeit stand ein Stopp in Wolfsburg mit anschließender Busanreise in die Mainmetropole nicht zur Diskussion. Gleich nach der Ankunft stand für einige Spielerinnen das übliche Ersatztraining auf dem Gelände des FSV Frankfurt auf dem Programm. Auch das Abschlusstraining fand in der Arena des dreimaligen deutschen Meisters – die Titel gewannen die 2006 aufgelösten FSV-Frauen – statt. Der Vormittag stand den Spielerinnen zur freien Verfügung: Abschalten, ablenken, auf andere Gedanken kommen, hieß das Motto.

„Aktuell sind alle Spielerinnen aus dem Kader des Arsenals-Spiels einsatzfähig, was natürlich nun dazu führt, dass wir den Kader auf 18 Spielerinnen reduzieren müssen“, sagte Trainer Tommy Stroot. „Mit Blick auf das kurze Zeitfenster zwischen einem Spiel am Mittwoch und dem nächsten am Sonntag kann ich jetzt schon sagen, dass wir nicht dieselbe erste Elf aufstellen wollen und werden. Wir müssen schlau bleiben und schauen, wie wir die Mädels belasten. Gleichzeitig gilt es aber auch, das Maximale rauszuhauen, um das Spiel zu gewinnen.“ Eine Woche später, am 3. April wartet dann das Topspiel gegen Bayern München.

Michael Rappe

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